Dettingen im Winter

Der Tagesablauf

1. Begrüssung

Die Kinder und Eltern werden von der Erzieherin begrüßt.

Die Kinder sollten bis spätestens 9 Uhr im Kindergarten sein, damit sie noch genügend Zeit haben sich im Freispiel zu entfalten und Kontakte aufzubauen. Wir helfen den Kindern bei der Übergangssituation durch gemeinsames Verabschieden der Eltern und winken aus unserem kleinen Fenster in der Puppenecke.Wir helfen dem Kind gegebenenfalls durch gezielte Anregungen in ein Spiel oder zu einer Beschäftigung zu finden.

Der Vormittag und Nachmittag beginnt immer mit dem Freispiel.

2.Bedeutung des Freispiels

Das Freispiel nimmt im Kindergartenalltag einen sehr wichtigen Stellenwert ein. Die Umgebung, bei uns die Räume und der Garten sind so gestaltet, dass sie  das Kind zum Spielen auffordern und anregen.
Spielen heißt wach, mit ungeteilter Aufmerksamkeit und allen Sinnen sich auf etwas einzulassen und konzentriert bei der Sache zu sein. („Tritschler, Physiotherapeut)

Die Freispielzeit findet immer statt und endet mit dem Aufräumen vor den Angeboten. Sie dauert in der Regel bis ca. 10.45. Während dieser Zeit entscheiden die Kinder selbständig, mit wem, wo, was und wie lange sie damit spielen wollen. Das Freispiel findet im ganzen Haus sowohl auch im Garten statt. Im Freispiel lernt das Kind selbständig zu handeln. Es muss für sich und andere, sowie für das Spielmaterial Verantwortung übernehmen,

Die Kinder haben die Möglichkeit selbst zu bestimmen, sich zu verständigen, Kontakte und Freundschaften zu knüpfen, Konflikte zu lösen und ihre Sozialkompetenz zu fördern. Die Selbsttätigkeit des Kindes ist uns sehr wichtig. Wir achten auf einen Ausgleich von Bewegung und Ruhe. Die Kinder erleben ihre Stärken und Schwächen und entwickeln Selbstvertrauen.

Wir Erzieherinnen begleiten und unterstützen das Kind und machen Lösungsvorschläge bei Spiel- oder  Konfliktsituationen in denen das Kind Hilfe braucht. Durch gezielte Beobachtungen und deren Dokumentation, können wir die Kinder individuell in ihrer Entwicklung unterstützen. Diese Beobachtungen dienen gleichzeitig als Grundlage für die Bildungsprozesse der Kinder, die Portfolioarbeit sowie für die Elterngespräche.

Innerhalb des Freispiels sind Aktivitäten und Projekte in altersgemischten sowie altershomogenen Gruppen für uns selbstverständlich.

3. Freies Vespern

Da die Kinder zu sehr unterschiedlichen Zeiten in den Kindergarten kommen und je nach Bedürfnis mehr oder weniger zu Hause gefrühstückt haben, bieten wir freies Vesper an. Dabei können die Kinder selbst einschätzen wann sie und vor allem wie viel Hunger sie haben und wann sie essen möchten. Gerne essen die Kinder in kleinen Gruppen mit ihren Freunden.

Wir erinnern die Kinder auch ans Vespern, besonders die Jüngeren brauchen noch unsere Aufforderung und Begleitung bis sie selbständig damit umgehen können. Die Kinder sollten ein gesundes Vesper mitbringen.

Beim selbständigen Essen lernt das Kind für sich zu sorgen und achtsam mit der Nahrung umzugehen. Das Kind wird von uns angeleitet, manierlich zu essen und seine Tasche und Flasche nach dem Vesper selbst wieder aufzuräumen.

Dies alles fördert nebenbei die Selbständigkeit, die Verantwortung für sich selbst und das Selbstwertgefühl. Die Kinder haben die Möglichkeit zwischen 7.30 und 10 Uhr zu vespern. Gegebenenfalls erinnern wir die Kinder zur letzten Vesperzeit. Außerdem fördern wir gemeinsame Mahlzeiten und Tischkultur beim Gesunden Frühstück, Geburtstagsfeiern und verschiedenen Festen.

4. Aufräumsituation

Die Zeit des Aufräumens wird von den Erzieherinnen individuell durch das Aufräumlied eingeleitet. Dabei wird die momentane Spielsituation berücksichtigt. In der Regel gegen 11 Uhr. Bei schönem Wetter früher, damit man länger in den Garten gehen kann. Nach dem Aufräumen folgen die gezielten Angebote.

5. Angebote

Täglich finden Angebote für die Kinder in der Kleingruppe oder in der Gesamtgruppe statt.

Die Angebote orientieren sich meist an unserem momentanen Thema, an der Erlebniswelt und momentanen Situation des Kindes oder an den Jahreszeiten.

Angebote können sein: Spielrunden, Geschichten, Lieder und Bewegungsspiele, Bewegungsangebote im Turnraum, Experimente, Fingerspiele, Gespräche, Erzählrunden, Geburtstag feiern, Feste vorbereiten etc.

6. Anziehen  Bewegung im Garten

Nach den Angeboten gehen wir in die Garderobe und ziehen uns an. Wir fordern die Kinder auf sich größtenteils selbst anzuziehen und geben bei Bedarf Unterstützung. Wir gehen jeden Tag in den Garten. Je nach Wetter länger oder kürzer.

7. Bring- und Abholsituation und Modalitäten

Nach dem Garten gehen die Kinder noch einmal in die Garderobe. Dort werden die gebastelten und gemalten Werke des Tages ausgeteilt. Jeder nimmt seine Tasche oder seinen Rucksack und wir verabschieden die Kinder mit einem gemeinsamen Schlusslied. Am Gartentor werden die Kinder von uns verabschiedet und an ihre Eltern übergeben. Damit Kinder alleine nach Hause gehen dürfen, brauchen wir eine schriftliche Einwilligung der Eltern.

Kinder, die unsere verlängerten Öffnungszeiten in Anspruch nehmen, gehen dann entweder wieder in den Garten oder spielen im Zimmer. Sie werden von einer Erzieherin betreut, im Bedarfsfall (bei mehr als 10 Kindern) kommt die zweite Kraft dazu. Kinder, die in der Spätschicht bleiben, können gleitend abgeholt werden, jedoch bis spätestens 12.30 Uhr.

Aktuelles

Neuer Konzerttermin

Das vom Musikverein kurzfristig abgesagt Konzert konnte nun neu terminiert werden. Es findet nun am...

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OB-Wahl 2016

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